Vorsicht zu Weihnachten!

 

Weihnachten ist das Fest der Ruhe und Besinnung. Besonders zum Jahresende werden verstärkt Kerzen angezündet, die Feuerzangenbowle oder das Fondue aus dem Schrank geholt. Damit das Fest für Sie nicht zum Alptraum wird, möchten wir Ihnen hier einige Tipps zum Umgang mit offenem Feuer zu Weihnachten geben:

 

 

Umgang mit Kerzen

 

Stellen Sie Kerzen und ähnliche Gegenstände immer auf eine feuerfeste Unterlage.

 

Verwenden Sie nach Möglichkeit Feuerzeuge oder besser Kerzenanzünder statt Streichhölzern.

 

Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen.

 

Vermeiden Sie Zugluft im Bereich offener Flammen.

 

Falls Sie echte Kerzen auf dem Christbaum verwenden, stellen Sie für alle Fälle einen Eimer Wasser zum Löschen in Reichweite.

 

Achten Sie bei Christbaumkerzen auf ausreichenden Abstand der Kerzen zu den Zweigen.

 

Elektrische Beleuchtung ist zwar weniger romantisch, aber auf jeden Fall sicherer. Kaufen Sie Lichterketten nur mit GS- oder CE-Prüfzeichen und achten Sie bei der Anbringung im Außenbereich auf eine entsprechende Kennzeichnung (mindestens "IP 44").

 

Löschen Sie Kerzen am besten mit einem Kerzenlöscher oder blasen Sie sie nur vorsichtig aus, um das Umherfliegen von Glut zu vermeiden.

 

Falls Einrichtungsgegenstände Feuer fangen, unternehmen Sie Löschversuche und rufen Sie die Feuerwehr unter Notruf 112.

 

 

Feuerzangenbowle, Fondue und Co.

 

Achten Sie beim Umgang mit Gegenständen, die mit Brennstoff funktionieren ebenfalls auf eine feuerfeste Unterlage.

 

Verwenden Sie nach Möglichkeit Festbrennstoff bzw. Brennpaste statt Spiritus.

 

Falls Sie doch Spiritus verwenden, schütten Sie keinesfalls Spiritus in den Brenner nach, solange die Flamme noch brennt. Die Flamme ist unter Umständen mit dem Auge schwer zu erkennen. Sicherheitshalber sollten Sie vor dem Nachfüllen auf jeden Fall zunächst den Brenner mit dem zugehörigen Deckel ablöschen.

 

Legen Sie beim Umgang mit Spiritus eine Decke zum Löschen von Kleiderbränden in Bereitschaft. Bei Kleiderbränden wickeln Sie die betreffende Person komplett in eine Decke ein oder wälzen Sie sie am Boden, um die Flammen zu ersticken. Leisten Sie Erste Hilfe und rufen Sie auf jeden Fall den Rettungsdienst.

 

Falls sich heißes Fett bzw. Öl entzündet, löschen Sie auf keinen Fall mit Wasser, sondern decken Sie den Topf mit einem passenden Deckel ab. Dies gilt im allgemeinen für Fettbrände in der Küche. Beim Fondue werden in der Regel keine entsprechend hohen Temperaturen erreicht, wohl aber beim Erwärmen des Fetts bzw. Öls auf dem Ofen, wenn man dieses unbeaufsichtigt lässt.

 

Falls Einrichtungsgegenstände Feuer fangen, unternehmen Sie Löschversuche und rufen Sie die Feuerwehr unter Notruf 112.

 

 

Silvesterfeuerwerk

"Polenböller": Finger weg! © BAM

Verwenden Sie Feuerwerk ausschließlich im Freien. (Ausgenommen speziell für Räume entwickeltes Tischfeuerwerk)

 

Kein Feuerwerk in der Nähe von leicht brennbaren Gegenständen (Heu, Stroh, Papier etc.) oder Gebäuden (Scheunen, Holzhäuser etc.).

 

Bitte kaufen Sie nur Feuerwerkskörper, die in Deutschland zugelassen sind (BAM-Prüfnummer). Basteln Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst.

 

Knallkörper legen Sie auf eine feuerfeste Unterlage (Mauer bzw. Straße, Bordstein etc.), zünden Sie am äußersten Ende der Zündschnur an und entfernen sich rasch.

 

Wenn mehrere Personen am gleichen Ort am Feuerwerk beteiligt sind, einigt man sich am besten auf eine einheitliche "Knallkörperstelle" und eine "Raketenabschussbasis", damit von vorneherein ein einheitlicher "Fluchtweg" besteht.

 

Raketen feuern Sie am besten nur aus in den Boden bzw. Schnee fest eingegrabenen Flaschen oder ähnlichem senkrecht nach oben ab. Auch hier gilt: Am äußersten Ende der Zündschnur anzünden und sich rasch entfernen.

 

Sollte durch einen Feuerwerkskörper jemand verletzt werden, leisten Sie Erste Hilfe und rufen Sie gegebenenfalls den Rettungsdienst. Falls ein Feuer entsteht, unternehmen Sie Löschversuche und alarmieren Sie die Feuerwehr unter Notruf 112.

 

Weiterführende Informationen

 

Tipps für ein sicheres Silvester Paulinchen e.V. Initiative für brandverletzte Kinder (PDF, 1,0 MB)

 

 

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Notruf 112 - für Feuerwehr und Rettungsdienst

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Quelle: Deutscher Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 14/12/2017 - 10:59 Uhr

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