Brandbekämpfung

 

Feuer ist nicht gleich Feuer. Für die Brandbekämpfung stehen den Feuerwehren deshalb die verschiedensten Geräte zur Verfügung. In einem kleinen Auszug möchten wir Ihnen hier einige davon vorstellen, die bei uns vorhanden, aber nicht bei jeder Feuerwehr anzutreffen sind.

 

CAFS-Löschsystem

Ziegler Power Foam Pro Bedienteil (oben) an der Feuerlöschkreiselpumpe des HLF 20

In das HLF 20 ist eine Löschanlage "Power Foam Pro" der Firma Ziegler bzw. Hale eingebaut, die Druckluftschaum (CAFS) erzeugt.

 

Mit Druckluftschaum wird eine effektivere Brandbekämpfung bei gleichzeitig geringen Wasserschäden möglich.

Zum einen wird dem Wasser die Oberflächenspannung genommen, es dringt dadurch tiefer in das Brandgut ein. Zum anderen haftet der Druckluftschaum besser auf dem Brandgut, wodurch die Kühlwirkung deutlich erhöht wird.

 

Die Anlage ist derzeit die einzige dieser Art im Landkreis Lichtenfels.

 

Fernthermometer

Fernthermometer Raytek MX 4

Auf dem LF 16/12 wird ein Fernthermometer vom Typ Raytek MX 4 mitgeführt. Es ermöglicht die berührungslose Temperaturmessung aus sicherer Entfernung. Eine Laserzieleinrichtung erleichtert das Anvisieren.

 

Verschiedene Oberflächeneigenschaften sind in diesem Gerät bereits abgespeichert und können problemlos abgerufen werden, um den so genannten Emissionsgrad möglichst genau einzustellen und damit eine exakte Messung durchzuführen.

 

Fognails

Satz Fognails auf dem HLF 20

Diese "Nebelnägel" ermöglichen die Brandbekämpfung durch geschlossene Türen oder an schwer zugänglichen Stellen. Sie werden durch ein vorher mit einem speziellen Hammer geschlagenes Loch in den Brandraum eingebracht, ohne dass zum Beispiel eine Tür geöffnet werden muss. Durch die feine Zerstäubung des Löschwassers ergibt sich ein enormer Kühleffekt und eine effektive Brandbekämpfung weitestgehend ohne Gefährdung der Einsatzkräfte. Die Fognails sind auf dem LF 16/12 CAFS sowie auf dem TLF 4000 verladen. Mehr Informationen auf den Seiten des Herstellers: www.fognail.de

 

Hohlstrahlrohre

Hohlstrahlrohr AWG Turbospritze 2000

Mit Hohlstrahlrohren gelingt effektiveres Löschen mit weniger Wasserverbrauch. Die Tröpfchengröße des austretenden Wassers ist so optimiert, dass möglichst viel Wasser verdampfen und damit einen Brand besser kühlen kann, als dies bei den bisher üblichen Mehrzweckstrahlrohren möglich ist.

 

Zudem ist die Durchflussmenge regulierbar und die Strahlform nahezu stufenlos von Voll- bis nahezu 180° Sprühstrahl einstellbar. Der Name "Hohl"-Strahlrohr besagt schon, dass der Strahl nicht komplett aus Wasser besteht, sondern in einem ringförmigen Querschnitt austritt, also innen "hohl" ist.

 

Die Feuerwehr Michelau verwendet seit 2003 Hohlstrahlrohre vom Typ Quadrafog der Firma Leader. Seit 2012 werden auch Hohstrahlrohre vom Typ Turbospritze 2000 (Bild links) der Firma AWG verwendet. Diese werden künftig die "Quadrafogs" ersetzen.

 

Hydroschild

Hydroschild "in Action"

Hydroschilde werden bei der Feuerwehr zum Beispiel verwendet, um eine "Wasserwand" aufzubauen und damit wasserlösliche gefährliche Stoffe niederzuschlagen oder Gebäude gegen Wärmestrahlung zu schützen.

 

Allerdings haben diese Geräte einen enormen Wasserverbrauch.  Die Feuerwehr Michelau verfügt über ein Hydroschild Größe B, das über eine Wasserleistung von 1400 l/min bei 5 bar verfügt. Das Hydroschild ist auf dem TLF 4000 verladen.

 

Überdrucklüfter

Hochleistungslüfter Tempest 244

Überdrucklüfter werden verwendet, um verqualmte Räume oder Gebäude rauchfrei zu machen. Der Lüfter wird so positioniert, dass der Luftkegel einen Zugang, zum Beispiel Tür oder Fenster, komplett abdeckt. Im dahinter liegenden Raum wird damit ein Überdruck erzeugt, der durch gezieltes Schaffen einer weiteren Öffnung (beispielsweise Öffnen eines Fensters in einem verqualmten Raum) den Rauch aus dem Raum bzw. Gebäude drückt.

 

Die Feuerwehr Michelau verwendet einen Überdrucklüfter vom Typ Tempest 244 mit einer Luftleistung von 71.500 m3 pro Stunde (Summe aus bewegter und mitgerissener Luft nach dem Injektorprinzip). Der Lüfter ist auf dem HLF 20 verladen.

 

 

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Quelle: Deutscher Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 14/12/2017 - 10:59 Uhr

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