So schützen wir uns

 
Atemschutzüberwachung

Atemschutzüberwachungstafel Auercontrol E

Um im Atemschutzeinsatz höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, sind die vorgehenden Atemschutztrupps zu überwachen. Für diesen Zweck verwendet die Freiwillige Feuerwehr Michelau i.OFr. für die Registrierung und Zeiterfassung von Atemschutzgeräteträgern (RZA) Überwachungstafeln der Firma MSA. Diese werden auf den Löschfahrzeugen mitgeführt.

 

Mit den Tafeln werden die Einsatzdaten für bis zu drei Atemschutztrupps registriert. Außerdem erfolgt eine elektronische Überwachung der vorgegebenen Einsatzzeit. So können sofort Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden, wenn ein Atemschutztrupp "überfällig" wird und auf Funkanrufe nicht mehr reagiert. Durch Anhängen von Namenschildern an die Tafel ist jederzeit ersichtlich, wie viele Einsatzkräfte sich im Atemschutzeinsatz befinden.

 

Standardmäßig werden in Michelau folgende Zeiten vorgegeben, nach denen ein Trupp spätestens aus dem Einsatz zurück sein soll.

  • CSA-Einsatz: 20 Minuten
  • Pressluftatmer-Einsatz: 30 Minuten
  • Filter-Einsatz: 60 Minuten

Diese Zeiten können, der Einsatzsituation entsprechend, manuell nach oben und unten korrigiert werden.

 

 

Pressluftatmer und Atemschutzmasken

 

Pressluftatmer MSA BD 96 alpha-SAtemschutzmaske MSA 3S-PS-EZ

Die Freiwillige Feuerwehr Michelau i.OFr. setzt Atemschutzmasken vom Typ "3S-PF-ESA-EZ" bzw. "Utra Elite PF-ESA" des Herstellers MSA ein, die über eine Schnelleinsatz-Bänderung verfügen.

 

Als Pressluftatmer verwenden wir Überdruck-Pressluftatmer des Typs "BD 96" bzw. "AirGo" mit Lungenautomaten "AutoMaxx®-ESA", ebenfalls von MSA. Auch alle Ortswehren der Gemeinde sind mit diesem Typ ausgerüstet.

 

Die Geräte der FF Michelau i.OFr. und teilweise auch der Ortswehren sind mit einem neuen Flaschentyp (sog. All-Composite-Flaschen) ausgerüstet, der eine Gewichtsreduzierung mit sich bringt. Das einsatzbereite Gerät wiegt nur noch 6,5 kg, was für den Geräteträger eine erhebliche Entlastung bedeutet.

 

Die Überdrucktechnik reduziert zudem die "Atemarbeit" des Geräteträgers, da dieser die Luft nicht mehr "saugen" muss, sondern durch den ständig in der Maske vorherrschenden Überdruck quasi zugeschoben bekommt. Außerdem können bei kleineren Leckagen keine Schadstoffe von außen in die Maske gelangen. Die Lungenautomaten sind mit einem so gennaten ESA-Steckanschluss ausgerüstet, der eine einfachere Handhabung beim Anschluss an die Maske ermöglicht. In den ESA-Anschluss der Atemschutzmasken kann außerdem an Stelle des Lungenautomaten auch ein Atemfilter eingeschraubt werden, ohne dass ein Adapter benötigt wird.

 Signal- und Warngerät MSA Motion Scout

Als zusätzliche Sicherheit sind die Pressluftatmer mit dem Signal- und Warngerät "MSA motionSCOUT" in der Ausstattungsvariante "K-T" (Schlüssel und Temperatursensor) ausgerüstet, das folgende Funktionen bietet:

  • Totmannalarm bei Bewegungslosigkeit des Geräteträgers
  • manuelle Alarmauslösung durch den Geräteträger
  • Temperaturalarm
  • Schlüssel für Aktivierung

Zusammen mit der Atemschutzüberwachung ist dadurch eine erhöhte Sicherheit für alle Geräteträger gegeben.

 

 

Rettungsmesser

 

Rettungsmesser Hanodor RM-1

Jeder Atemschutzgeräteträger im Gemeindegbiet Michelau i.OFr. führt am Bauchgurt seines Pressluftatmers ein Rettungsmesser mit:

  • Einhandbedienung ist auch mit Handschuhen problemlos möglich
  • extrem scharfer Wellenschliff zum Schneiden von Leinen
  • Hakenschneide zum Trennen von Gurten
  • abgerundete Klingenspitze zur Vermeidung von Verletzungen
  • je nach Modell Scheibenzertrümmerer und Dorn

Dieses Messer dient dazu, Seile und Gurte zu durchtrennen. Dies kann im Innenangriff lebenswichtig sein, wenn sich der Geräteträger zum Beispiel in seiner Leine verfängt. Das Messer ist in einem Holster mit Rückholfunktion untergebracht. Die Erstbeschaffung dieser Messer wurde in Michelau vom Feuerwehrverein getätigt.

 

 
Brandfluchthauben 
Brandfluchthaube MSA S-Cap

 

Auf den Löschfahrzeugen werden je drei Brandfluchthauben vom Typ MSA Auer S-Cap mitgeführt. Diese dienen dazu, Personen aus verqualmten Gebäuden zu retten. Die Brandfluchthauben werden vom ersten vorgehenden Trupp vorgenommen, wenn Personen in Gebäuden vermisst werden.

 

In Krankenhäusern, Altenheimen oder ähnlichen Objekten sind derartige Fluchthauben oft stationär vorzufinden.

Die Handhabung ist denkbar einfach: Nach dem Öffnen der Verpackung bzw. Lösen der Verschlusskappen am Filtersystem wird die Haube einfach über den Kopf gezogen, die Innenmaske vor Nase und Mund in Position gebracht und die Bebänderung zugezogen.

 

 

Atemfilter

 

Atemfilter ABEK2-P3 im Schnittmodell

Die Atemfilter, die die Freiwillige Feuerwehr Michelau i. OFr. verwendet, sind ausschließlich Kombinationsfilter der Filterklasse ABEK2-P3. Das bedeutet Sie bieten Schutz gegen:

  • anorganische Gase und Dämpfe
  • organische Gase und Dämpfe
  • Schwefeldioxid und andere saure Gase und Dämpfe
  • Ammoniak und
  • Partikel

 

Hör-/Sprechgarnituren
Hör-/Sprechgarnitur Imtradex "FireTalk"

Für die Handfunkgeräte verwenden wir Hör-Sprechgarnituren vom Typ "FireTalk". Insbesondere finden diese bei Chemikalienschutzeinsätzen im Schutzanzug Verwendung. Mittels eines Adapters wird die "FireTalk" direkt am Schutzhelm F200/F210/F220  befestigt. Nach ausführlichen Tests haben wir uns für diesen Typ entschieden. Die Vorteile aus unserer Sicht:

  • hervorragende Sprachqualität auch unter Chemikalienschutzanzügen
  • leichte Handhabung
  • Drucktaster leicht aufzufinden
  • günstiges Preis-/Leistungsverhältnis



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Quelle: Deutscher Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 18/10/2018 - 07:37 Uhr